In letzter Zeit haben wir viel über diese beiden Begriffe gehört, und tatsächlich ist uns der Unterschied zwischen beiden manchmal nicht ganz klar, sodass wir dazu neigen, das Verfallsdatum mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum zu verwechseln.
Um Lebensmittel nicht unnötig wegzuwerfen und die Gesundheit von Familienmitgliedern nicht zu gefährden, ist es wichtig, den Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen zu kennen und sie richtig anzuwenden:
- Mindesthaltbarkeitsdatum: Das Datum, bis zu dem das Produkt bedenkenlos verzehrt werden kann. Nach Ablauf dieses Datums kann der Verzehr gesundheitsschädlich sein und ist nicht mehr sicher.
- Mindesthaltbarkeitsdatum: Das Datum, bis zu dem das Produkt seine organoleptischen Eigenschaften (Geruch, Konsistenz und Geschmack) zu 100 % beibehält, dessen Verzehr jedoch kein Gesundheitsrisiko darstellt.
Ab sofort wird das Verfallsdatum bei einigen Produkten wie Joghurt wegfallen, wodurch Lebensmittelverschwendung vermieden wird. Denn ein Joghurt hatte in der Regel ein Verfallsdatum von 28 Tagen, kann aber tatsächlich bis zu 35 Tage lang ohne Bedenken verzehrt werden.
Deshalb ist es kein Problem, wenn wir oder die Kinder einen Joghurt essen, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum bereits abgelaufen ist. Allerdings sollten wir vor dem Verzehr unseren gesunden Menschenverstand walten lassen: Wenn der Joghurt seltsam riecht oder aussieht, sollten wir ihn lieber wegwerfen.









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