Raquel Rodríguez ist „la grula“ in der Welt 2.0. Sie ist gebürtige Madriderin und lebt seit ihrem dritten Lebensjahr in Valencia. Sie arbeitet als Sozialarbeiterin und Verwaltungsangestellte und ist seit 2012 in ihrer Freizeit als Bloggerin tätig.
Als Mutter von zwei Kindern war ihr erstes Kind der Anstoß, mit dem Blog anzufangen. „Ich musste meine Erfahrungen zum Ausdruck bringen, vom wirklichen Mutteralltag erzählen – mit all seinen guten und weniger guten Seiten –, immer aus meiner eigenen Perspektive und mit absoluter Aufrichtigkeit.“
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Wenn man zum ersten Mal Mutter wird und angestellt ist, erscheint der Papierkram oft sehr kompliziert, aber mit den Tipps, die ich euch geben werde, werde ich euch die Sache sicher erleichtern.
Welche Formalitäten müssen wir nach der Geburt erledigen?
Okay, wir haben unser Baby nun im Arm und wollen die „Super“-Wochen (das meine ich ironisch) genießen, die uns dieses Land für die Erziehung unserer Kinder gewährt.
Also, ich rate euch, eure lieben Partner, Freunde mit oder ohne Sex, Verwandte … darauf vorzubereiten, denn hier müssen sie ein bisschen mit anpacken. Also delegiert, denn wir sind ein bisschen angeschlagen und haben keine Lust auf so einen Kram …
Also, als Erstes müssen wir unser Kind beim Standesamt unserer Gemeinde anmelden. Hier ist ein Link mit den Unterlagen, die ihr dafür benötigt.
Anschließend muss man mit den Unterlagen, die man im Krankenhaus erhält, zum Hausarzt gehen, der einem eine Krankschreibung ausstellt, die auf den Tag der Geburt des Kindes datiert ist und den Grund dafür angibt. Die Abwesenheit erfolgt wegen Mutterschaft.

Mit dieser Abmeldung, dem Familienbuch, in dem das Kind bereits eingetragen ist, den letzten sechs Gehaltsabrechnungen oder einer Bescheinigung des Arbeitgebers, die die letzten sechs Monate abdeckt (die man beim Arbeitgeber anfordern muss), einer Kopie des Personalausweises … und diesem ausgefüllten Formular (in dem auch alle vorzulegenden Unterlagen aufgeführt sind), müssen wir zum INSS ( Nationales Institut für Sozialversicherung) gehen . Ihr könnt einen Termin vereinbaren und erspart euch so schreckliche Wartezeiten… das ist ein Gruliconsejo, obwohl ich glaube, dass man mittlerweile einen Termin vereinbaren muss, sonst wird man nicht bedient.
Sobald ihr den Mutterschaftsgeldantrag gestellt habt, erhaltet ihr ein Schreiben, in dem genau angegeben ist, wann ihr wieder zur Arbeit zurückkehren müsst, nämlich 16 Wochen nach der Entbindung.
Was nun das Stillen angeht, würde ich persönlich erst ab der 16. Woche damit beginnen, denn das sind etwa 15 Tage mehr, sodass unser Baby dann schon fast fünf Monate alt ist. Meiner Meinung und Erfahrung nach ist es besser, zwei oder drei ganze Wochen zu haben, als nur eine Stunde am Tag, bis es 9 Monate alt ist – aber das hängt natürlich von den Bedürfnissen jeder Familie ab 🙂

Schaut euch auf jeden Fall euren Tarifvertrag an, denn was ich euch sage, ist die allgemeine Regel – vielleicht gibt es ja bessere Regelungen. Aber Achtung: Das Stillgeld wird nicht von der Sozialversicherung (INSS) bezahlt, sondern vom Arbeitgeber. Das ist also eine Angelegenheit, die ihr direkt mit eurem Arbeitgeber besprechen müsst.
Aber bekomme ich bei dieser Arbeitslosigkeit 100 %? Die Antwort lautet JA, aber ACHTUNG: Stellt sicher, dass euch Steuern einbehalten werden, denn sonst könntet ihr bei der Steuererklärung eine böse Überraschung erleben. Das müsst ihr beim Ausfüllen des Leistungsantrags berücksichtigen.

Vergiss nicht, dieses Kästchen anzukreuzen, wenn du bei der Steuererklärung keine böse Überraschung erleben willst
Und ganz persönlich, abgesehen von der Frage der Genehmigung – aber ich gebe euch mal einen Anhaltspunkt: Wenn ihr den Urlaub dazu nehmen könntet, wäre das super, denn wenn ihr wieder zur Arbeit kommt, wird das Baby schon fast sechs Monate alt sein. Aber natürlich kann das Unternehmen das ablehnen oder auch nicht.

Ich bin Teresa Olivares, Mitbegründerin und Geschäftsführerin von Tutete, einer Marke, die 2007 ins Leben gerufen wurde, um einem echten Bedarf in Kindergärten gerecht zu werden: Schnuller auf hygienische und dauerhafte Weise zu kennzeichnen. Bei Tutete teile ich die Vision hinter der Marke sowie Ideen und Gedanken zu den innovativsten Produkten der Kinderbranche.










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