Tage voller Spaß und Zeit mit der Familie, die Weckern, Alltagsroutinen und Pflichten weichen. Für sie und für euch.
Tschüss, Sommerferien. Hallo, Schule.
In den allermeisten Familien sind die ersten Tage eine Herausforderung. Vor allem, wenn die Kleinen zum ersten Mal stundenlang von euch getrennt sind. Aber auch, wenn ein neues Schuljahr beginnt.
Die Nervosität überwiegt die Vorfreude, und Unsicherheit ist das vorherrschende Gefühl. Du fragst dich, ob sie sich wohlfühlen werden und ob ihr euch bald an den neuen Alltag gewöhnen werdet.
Deshalb möchten wir von Tutete euch dabei helfen, die ersten Schultage für die ganze Familie so reibungslos wie möglich zu gestalten. Lies weiter, wir verraten dir, wie du den Schulanfang organisieren kannst, ohne die Nerven zu verlieren.
Vorbereitung: Kleidung, Rucksäcke und Frühstück bereit
So sehr wir uns auch einen perfekten Schulstart erträumen – wenn wir nicht alles (oder fast alles) organisiert haben, wird es schwierig, dies zu verwirklichen. Und genau dann steigt die Nervosität.
Und es gibt drei Dinge, die dir helfen werden, ruhig zu bleiben:
1. Kleidung
- Wähle vor allem bequeme Kleidung, die sich leicht an- und ausziehen lässt.
- Nimm eine Tasche mit Wechselkleidung mit.
- Falls in der Schule Schuluniformen vorgeschrieben sind, überprüfe die Größen und stelle sicher, dass du Ersatzkleidung bereit hältst.
- Beschrifte alle Kleidungsstücke ( sowie Accessoires wie Schnuller und Hygieneartikel).
2. Der Rucksack
- Wählen Sie einen ergonomischen Rucksack, der Ihrer Größe entspricht.
- Im Lieferumfang enthalten sind ein Beutel für schmutzige Wäsche sowie luftdichte Beutel für nasse Kleidung oder Windeln.
- Denk daran, ob du zusätzliche Rucksäcke für Ausflüge oder außerschulische Aktivitäten benötigst.
- Vergewissere dich, dass du alle Materialien auf der Liste, die du in der Schule erhalten hast, abgehakt hast (und dass du sie alle mit deinem Namen beschriftet hast).
3. Das Frühstück
- Erstelle dir einen Wochenplan für Frühstück, Mittagessen und Nachmittagsimbisse.
- Versuche, in den Tagen zuvor etwas vorzukochen.
- Bereite gesunde und leicht zu verzehrende Snacks zu.
- Verwende luftdichte Behälter und auslaufsichere Flaschen, die sich von selbst öffnen lassen.
Realistische Zeitpläne für Eltern und Kinder
Kinder brauchen klare Abläufe – und Eltern … auch! Organisiere den Morgen und vermeide das morgendliche Chaos:
- Steh rechtzeitig auf: Plane mindestens 15–20 Minuten zusätzlich für Unvorhergesehenes ein. Eine Windel in letzter Minute, ein „Ich will diese Schuhe nicht“ oder ein Wutanfall, weil sie sich nicht die Zähne putzen wollen, können den Zeitplan durcheinanderbringen. Extra-Tipp: Ein eigener Wecker hilft ihnen dabei, ihre Routinen zu etablieren: Dieser digitale Wecker ist perfekt und sie werden ihn lieben.
- Vorbereitende Aufgaben: Pack den Rucksack schon am Abend zusammen mit der ausgewählten Kleidung. Wenn dein Kind schon mithelfen kann, beziehe es mit ein: Wenn ihr die Kleidung gemeinsam aussucht, fühlt es sich wichtig und es kommt zu weniger Streit.
- Zeit für Zweisamkeit: Nimm dir ein paar Minuten Zeit für ein kleines gemeinsames Frühstück oder eine lange Umarmung, bevor ihr das Haus verlasst. Ein ruhiger Moment kann einen großen Unterschied in seinem (und deinem) Verhalten bewirken.
Und, was sehr wichtig ist: Flexibilität.
Es ist kein Problem, wenn ihr euch mal etwas verspätet. Denk daran, dass es ein Anpassungsprozess ist: Nicht alles wird vom ersten Tag an perfekt laufen.
Wie du als Mutter oder Vater mit deinen eigenen Gefühlen umgehst
Die erste Trennung kann viele Gefühle hervorrufen, sowohl bei deinem Kind als auch beim Rest der Familie. Deshalb ist es wichtig, diesen Gefühlen Raum zu geben und zu versuchen, sie so gut wie möglich zu bewältigen:
- Akzeptiere deine Gefühle: Traurigkeit, Schuldgefühle, Schwindel oder sogar Erleichterung – alles ist legitim. Wenn man im Familienkreis darüber spricht, hilft das, die emotionale Last zu teilen.
- Bereite dich auf die Trennung vor: Manchmal fällt es den Eltern schwerer als den Kindern. Es ist wichtig, dass ihr ruhig bleibt, um dem Kleinen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.
- Verabschiede dich ohne Schuldgefühle: Es ist besser, wenn die Trennung schnell vonstattengeht. Vertraue den Fachkräften in der Einrichtung: Sie sind darauf vorbereitet, den Kleinen mit Hingabe und Zuneigung aufzunehmen.
- Gönn dir einen Moment Zeit: Nachdem du es hinter dir hast, trink einen Kaffee, mach einen Spaziergang oder ruf jemanden an, um darüber zu sprechen, wie du dich fühlst.
Und wie wir bereits gesagt haben: Gib dir Zeit. Je mehr Tage vergehen und je mehr du siehst, dass alles gut läuft, desto leichter wird es dir fallen, sie in der Schule zu lassen.

Tipps für schnelle Abschiede ohne Drama
Auch wenn sich die Gewohnheit nach ein paar Tagen bereits eingespielt hat und alles reibungsloser verläuft, kann der Abschied anfangs tatsächlich schwierig sein. Deshalb ist es ideal, ein kleines Ritual zu haben und zu versuchen, es immer einzuhalten:
- Abschiedsritual: eine feste Umarmung, ein „High Five“ oder ein geheimer Spruch. Denkt euch euren ganz eigenen Abschied aus.
- Klarheit und Prägnanz: Sag ihm, wann du zurückkommst, und vermeide vage Versprechungen. Sätze wie „Ich komme nach dem Mittagsschlaf zurück“ helfen ihm, ein Zeitgefühl zu entwickeln.
- Bleib ruhig: Zieh den Abschied nicht in die Länge. Ein Lächeln, ein Kuss und das Versprechen, bald wiederzukommen, reichen aus. Auch wenn du weinst, atme tief durch und lächle. Einen Abschied in die Länge zu ziehen, verlängert nur die Qual.
Denk daran, dass sich die Kleinen meist schon wenige Minuten nach dem Weggang der Eltern beruhigen. Vertraue den Erziehern und versuche, dich abzulenken, bis du dein Kind wieder abholst.
Was, wenn er nicht bleiben will? Strategien, um ihn zu begleiten, ohne ihn zu drängen
Jedes Kind ist anders. Manche gewöhnen sich innerhalb von zwei Tagen ein, andere brauchen mehr Zeit. Für Letztere gibt es Strategien, mit denen man versuchen kann, den Prozess zu erleichtern:
- Immer an seiner Seite: Lass es ein Stofftier, eine kleine Decke oder etwas anderes mitnehmen, das es an zu Hause erinnert, damit es sich dir nah fühlt. Du kannst ihm auch ein kleines Bild auf die Hand malen oder euch zwei gleiche Armbänder anlegen … Etwas, das es an eure Verbundenheit erinnert, wenn es darauf schaut.
- Sprich mit den Erziehern: Teile ihnen deine Bedenken mit und höre dir ihre Empfehlungen an. Sie erleben jeden Tag viele Fälle und können dir mit maßgeschneiderten Strategien helfen.
- Vertiefe das Gelernte zu Hause: Lies ihm Geschichten vor, in denen es um den Schulanfang, das Älterwerden und die ersten Male geht …; spielt „Lehrer spielen“; frag ihn, was ihm am besten gefallen hat … Genauso wichtig ist es, jeden Erfolg zu feiern.
- Nimm die Gefühle deines Kindes ernst: Sag ihm nicht einfach, dass „alles in Ordnung ist“. Sag ihm, dass du es verstehst, dass es aber nur vorübergehend ist und dass du es immer wieder abholen wirst.
Wie du siehst, gehört zu den ersten Schultagen viel mehr dazu, als nur den Rucksack zu packen.
Wenn ihr euch gut organisiert, damit die Tage ruhig beginnen, und Strategien parat habt, um mit Emotionen (euren eigenen und denen eurer Kinder) umzugehen, wird euch das helfen, den September viel leichter zu meistern.
Einen guten Start!

Ich bin Cristina García Mula und entwickle seit über 10 Jahren Kommunikationsstrategien für die Kinderbranche. Bei Tutete teile ich Tipps und nützliche Informationen, um Familien dabei zu helfen, die Entwicklungsphasen besser zu verstehen und gesunde Beziehungen zu fördern.










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