Das lang ersehnte Homeoffice hat fast jeden von uns plötzlich und ohne Vorwarnung erreicht. Auch wenn wir uns immer wieder sagen, dass es sich nicht um Urlaub handelt, fällt es uns schwer, Routinen zu etablieren, um unseren Verpflichtungen nachzukommen und dies zudem mit der unfreiwilligen Gesellschaft zu Hause – den Kindern – unter einen Hut zu bringen.
Für uns alle ist dies eine neue Situation, die mit großer Unsicherheit verbunden ist und uns Sorgen bereitet. Zu Beginn dieser ersten Woche im Ausnahmezustand möchten wir euch einige Tipps geben, damit ihr euren Alltag besser auf eure Arbeit und eure Familie abstimmen könnt.
Wie organisiere ich mich für die Arbeit von zu Hause aus?
1: Legt einen Zeitplan fest. Als Erstes müssen wir uns an unsere Arbeitszeiten halten. Wenn wir nicht festlegen, zu welchen Zeiten wir jeden Tag arbeiten, sind wir möglicherweise den ganzen Tag über mit beruflichen Anforderungen beschäftigt. Wenn es eure Arbeit zulässt, könnt ihr früher anfangen, um die Zeiten mit dem höchsten Arbeitsaufkommen zu Hause zu vermeiden, oder in geteilten Schichten arbeiten, um euch eine Weile um die Kinder kümmern zu können.
2: Richte dir einen Arbeitsbereich ein. Auch wenn wir zu Hause sind, sollten wir eine Ecke ausschließlich für die Arbeit reservieren. Arbeite niemals dort, wo du schläfst. Es ist kein Problem, wenn du einmal im Wohnzimmer arbeitest, aber wenn das zur Gewohnheit wird, wird es dir am Ende sehr schwerfallen, dein Berufs- und Privatleben voneinander zu trennen.
3: Arbeite nicht im Schlafanzug. Genauso wie wir nicht in einem Geschäft einkaufen würden, ohne uns umgezogen zu haben, sollten wir auch bei der Arbeit so vorgehen, als wären wir an unserem gewohnten Arbeitsplatz. Die Einhaltung der Körperpflege-Routinen ist sehr wichtig, um die mentale Stärke zu bewahren und uns zudem auf unsere Aufgabe konzentrieren zu können.
4: Bereite das Essen im Voraus zu. Wenn wir von zu Hause aus arbeiten, müssen wir abschalten – aber nicht, um Hausarbeiten zu erledigen. Das Essen, das Bettenmachen oder das Aufräumen des Wohnzimmers sollten wir nicht in unseren Pausen erledigen. Es ist wichtig, dass wir familiäre und berufliche Verpflichtungen voneinander trennen.
5: Mach Pausen. Pausen sind Pausen. Wir sollten diese Zeit nicht dafür nutzen, geschäftliche Anrufe zu tätigen oder andere Aufgaben zu erledigen. Bring den Kindern bei, diese Pause zu respektieren; ihnen Zeit zu widmen oder ihre Hausaufgaben zu beaufsichtigen, ist eine gute Möglichkeit, für ein paar Minuten abzuschalten.
6: Beweg dich. Wenn wir von zu Hause aus arbeiten, haben wir vor allem zwei Probleme: Entweder bewegen wir uns viel oder gar nicht. Wenn wir zu denen gehören, die sich kaum bewegen und die Zeit wie im Flug vergeht, sollten wir uns einen Alarm stellen, der uns daran erinnert, dass wir etwas essen müssen, und außerdem Bewegungsroutinen einführen. Such dir nach Feierabend eine Möglichkeit, dich mit Hilfe von Trainingsprogrammen zu bewegen.
7: Legt einen Familienplan fest. Es ist wichtig, dass euch allen in diesen Tagen klar ist, dass es sich nicht um Ferien handelt. Während deiner Arbeitszeit müssen die Kinder wissen, welche Aufgaben sie haben, womit sie ihre Zeit verbringen sollen und welche Ziele sie jeden Tag erreichen müssen.
8: Lass dich nicht entmutigen. Es ist für uns alle eine neue Situation; wir sollten bedenken, dass dies nur vorübergehend ist und dass sich alles wieder normalisieren wird, bevor wir uns versehen. Das ist eine Anstrengung, die wir gemeinsam auf uns nehmen können, damit der Sieg umso schöner wird.
VIEL GLÜCK!!!













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