Das gemeinsame Schlafen ist eine Praxis, die wie alles andere ihre Befürworter und Kritiker hat. Insgesamt sollten wir bedenken, dass dies eine gemeinsame Entscheidung ist, bei der bestimmte Sicherheitsvorkehrungen zu beachten sind.
Darauf gehen wir im Folgenden ein. Kommen wir nun zu den Vorteilen.
Vorteile des gemeinsamen Schlafens
- Stärkung der emotionalen und körperlichen Bindung zwischen Baby und Eltern
- Das Gefühl der Geborgenheit für das Kind und das Wissen, dass es dich immer in seiner Nähe hat, egal was passiert – das führt dazu, dass es weniger weint, und viele sind der Meinung, dass dies immer eine Energieersparnis bedeutet, die es stattdessen in sein Wachstum investieren kann.
- Da er so nah bei dir ist, verkürzt sich deine Reaktionszeit in jeder Situation.
- Mehr Ruhe für das Baby, das sich zwischen Mama und Papa rundum wohlfühlt und deutlich mehr schläft und sich ausruht. Um ehrlich zu sein, kommt die ganze Familie besser zur Ruhe, sie fühlen sich in der Nähe zueinander viel wohler und können zudem jeden Tag ein bisschen mehr Zeit miteinander verbringen.
- Einfacheres Stillen: Wenn du dein Baby dabei bei dir hast, werden diese Momente für euch beide angenehmer und bequemer, und wenn es Hunger hat, kann sein Bedürfnis viel schneller gestillt werden.
- Es ermöglicht und erleichtert die Abstimmung der Schlafzyklen der drei 🙂
Sicherheitsmaßnahmen für sicheres Co-Sleeping
Auf der Website „Crianza Natural“ sieht man das so
- Babys sollten auf festen, sauberen und rauchfreien Untergründen schlafen, ohne Kissen oder Spielzeug, das sie ersticken könnte.
- Du solltest dein Baby immer auf dem Rücken schlafen legen. Niemals auf dem Bauch oder auf der Seite.
- Das Baby sollte niemals auf einem Kissen oder einem weichen Lammfell schlafen.
- Wasserbetten sind nicht zu empfehlen, da sie zu weich sind.
- Die Matratze muss fest im Kinderbett sitzen oder bis an die Wand reichen, ohne dass ein Spalt entsteht, in dem das Baby stecken bleiben und ersticken könnte.
- Babys sollten niemals in Sesseln oder auf Sofas schlafen, geschweige denn auf dem Schoß eines Erwachsenen.
- Du solltest den Kopf des Babys niemals mit etwas bedecken, das seine Atmung behindern könnte.
- Achten Sie darauf, das Baby nicht zu warm anzuziehen und das Zimmer nicht zu stark zu heizen.
- Wenn man das Bett mit dem Baby teilt, müssen beide Elternteile mit dieser Entscheidung einverstanden sein. Beide müssen gleichermaßen Verantwortung für das Baby übernehmen und sich bewusst sein, dass das Leben des Babys in ihren Händen liegt.
- Es ist besser, wenn das Baby anfangs zwischen der Wand, dem angrenzenden Kinderbett oder einem sicheren Gitter und der Mutter schläft, anstatt zwischen Vater und Mutter. Nach den ersten Wochen hat sich der Vater bereits an die Anwesenheit des Babys gewöhnt und kann zwischen den beiden schlafen.
- Beide Elternteile sollten mit dem Rauchen aufhören. Selbst das Rauchen während der Schwangerschaft erhöht das Risiko für den plötzlichen Kindstod. Wenn es euch nicht gelingt, mit dem Rauchen aufzuhören, solltet ihr zumindest in den ersten 14 Lebenswochen des Babys vermeiden, mit ihm im selben Bett zu schlafen.
- Babys unter einem Jahr sollten nicht mit jüngeren Geschwistern im Bett schlafen, da sie deren Anwesenheit im Schlaf nicht ausreichend wahrnehmen. Dennoch kann ein Erwachsener auf beide aufpassen.
- Personen, die Drogen, Schlaftabletten oder Medikamente einnehmen oder extrem müde sind, können in ihrer Reaktionsfähigkeit und ihrer Fähigkeit, im Familienbett auf ein Baby aufzupassen, beeinträchtigt sein. Vermeiden Sie solche Situationen.
- Wenn die Mutter extrem erschöpft ist, kann es sein, dass sie nicht so aufmerksam ist wie sonst, wodurch die Sicherheit ernsthaft beeinträchtigt werden kann.
- Mütter mit langen Haaren sollten diese zusammenbinden, um ein versehentliches Strangulieren zu vermeiden. Auch Nachthemden oder Kleider mit langen Bändern, die denselben Effekt haben könnten, sollten vermieden werden. Die Schnüre von Vorhängen oder Jalousien in der Nähe können ebenfalls gefährlich sein.
- Menschen mit starkem Übergewicht sind sich möglicherweise der körperlichen Verfassung ihres Babys nicht bewusst, weshalb es besser ist, wenn sie getrennt voneinander schlafen.
- Sobald sich das Baby im Bett bewegen kann, sollte man um seinen Schlafbereich herum ein Gitter anbringen, um zu verhindern, dass es aus dem Bett fällt. Der Abstand zwischen dem Gitter und der Matratze sollte so gering wie möglich sein, damit das Baby nicht eingeklemmt wird und erstickt.
Wenn du es dennoch lieber nicht tun möchtest, gibt es Zwischenlösungen wie diese Art von Kinderbetten.
Außerdem haben wir eine Fotogalerie entdeckt, deren Bilder mal lustig, mal rührend sind und Väter zeigen, die mit ihren Babys ein Nickerchen machen. Schaut mal, schaut mal:
Fotos von Vätern, die mit ihren Kleinen ein Nickerchen machen











Bilder via: Voces.huffingtonpost.com











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