Das Einwickeln, also das Festwickeln des Babys, sodass es sich nicht bewegen kann, indem man es in ein Laken oder eine Decke einwickelt und es fast vollständig bedeckt, wie ein mexikanisches Tortilla-Röllchen. Aber warum? Wozu?
Die Idee dahinter ist, dass sie sich genauso geborgen fühlen wie im Mutterleib – oder zumindest fast genauso.
Dieses Gefühl von Wärme und Geborgenheit, das Ihnen so vertraut ist, steht in direktem Zusammenhang mit Ihrem Wohlbefinden und ist ein sehr wirksames Mittel, um verschiedene Beschwerden zu lindern.
Ein gutes Beispiel dafür, das – ebenso wie weißes Rauschen – meist unfehlbar wirkt , sind Säuglingskoliken. Beide Techniken versetzen uns auf unterschiedliche Weise in vergangene Zeiten zurück, in den Mutterleib, und schaffen es so, eine ganz besondere Ruhe zu vermitteln, die fast jedes Unwohlsein vertreibt.
Wie man ein Baby einwickelt
Im Spanischen spricht man gemeinhin von „arrullo“:
Vorteile des Puckelns
Das Land greift auf eine aktuelle Literaturübersicht zu dieser Methode zurück , die in der offiziellen Zeitschrift der American Academy of Pediatrics1 veröffentlicht wurde. Darin wurden 78 medizinische Artikel (darunter 9 randomisierte Studien) analysiert und die Vorteile des Swaddling zusammengefasst:
- Es sorgt dafür, dass Babys weniger oft aufwachen und länger schlafen: Das Einwickeln fördert einen durchgehenden Schlaf, indem es den Mechanismus hemmt, der dazu führt, dass das Baby aufgrund des oben erwähnten Schreckreflexes aufwacht. Im Vergleich zum Schlafen auf dem Rücken ohne Einwickeln „fördert das Einwickeln eine höhere Schlafeffizienz, mehr Tiefschlaf und weniger spontanes Aufwachen“.
- Bei Frühgeborenen verbessert es die neuromuskuläre Entwicklung und die motorische Organisation und verringert den physiologischen Stress
- Es wirkt gegen übermäßiges Weinen (getestet an Säuglingen mit Hirnverletzungen und im Vergleich zu anderen Methoden wie Massage)
- Hilft, das Baby nach schmerzhaften Reizen zu beruhigen
- Es wirkt sich positiv auf Entzugssymptome bei Neugeborenen aus
Was mögliche Risiken angeht, ergab diese Untersuchung Folgendes:
a. Zusammenhang mit Hüftdysplasie, wenn das Baby so gewickelt wird, dass die Beine nicht bewegt werden können (gestreckt und aneinandergepresst)
b.) In einigen Studien wurde ein erhöhtes Risiko für Atemwegsinfektionen festgestellt, das offenbar damit zusammenhängt, dass das Baby zu eng eingewickelt wird
Wie findet ihr das? Habt ihr es schon ausprobiert? 🙂
Weitere Informationen zur wissenschaftlichen Untersuchung dieser Methode finden Sie in der Fachzeitschrift „Pediatrics“.
Quelle der Infografik zur Wickeltechnik: Josna.wordpress.com










Kommentar hinterlassen