Neus Moya, Kinder-Fußpflegerin
Nun ist der Sommer da und mit ihm auch die langen Stunden in Schwimmbädern, an Stränden, in Schwimmkursen und in Umkleideräumen.
Für die meisten Eltern und Kinder ist das gleichbedeutend mit Spaß, Urlaub und Lachen. Und das ist es auch, darin sind wir uns einig. Aber wir Podologen sehen weit mehr als nur einen unterhaltsamen Urlaub, denn in unserer Praxis sehen wir einige der Folgen dieser sommerlichen Aktivitäten.

Sehr häufig kommen im Sommer oder kurz danach Kinder mit drei Erkrankungen in die Praxis: Pilzinfektionen, Fußsohlenwarzen und Schwimmbad-Dactylitis.
Die ersten beiden werden durch das Barfußlaufen auf gemeinsam genutzten Oberflächen übertragen. Zudem muss berücksichtigt werden, dass diese Oberflächen oft rau sind, um eine rutschhemmende Wirkung zu erzielen. Dies führt zu Mikroverletzungen der Haut, die Infektionen dieser Art begünstigen.
Es handelt sich zwar nicht um schwerwiegende Erkrankungen, doch sie erfordern eine Behandlung und Nachsorge, und im Falle von Warzen kann dies ziemlich mühsam sein.
Die Schwimmbad-Daktylitis ist eine durch Reibung verursachte Hauterkrankung, die durch ständigen Kontakt mit den genannten rauen Oberflächen entsteht. Sie kann an Händen und Füßen auftreten und sieht aus wie kleine Verbrennungen.
Immer wenn der Sommer naht, gebe ich Eltern Tipps zur Vorbeugung.

Wie können wir Infektionen an den Füßen von Kindern vorbeugen?
Es gibt nämlich auf dem Markt Lösungen, mit denen Kinder ungehindert um den Pool herumlaufen können, ohne dass sie dabei zu Schaden kommen.
Für mich als Mutter und Fachkraft sind sie unverzichtbar geworden, nicht mehr nur im Sommer, sondern auch bei den Schwimmkursen im Winter.
Wir haben die Wahl zwischen rutschfesten Socken , von denen es derzeit aufgrund des gestiegenen Bewusstseins für dieses Thema eine große Auswahl gibt.
Die, die ich diesen Sommer verwendet habe und von denen ich begeistert bin, sind die Slip Stop, die sowohl im als auch außerhalb des Schwimmbeckens verwendet werden können. Sie sind wie ein Handschuh mit einer 1 mm dicken Sohle, die es ermöglicht, den Boden zu spüren, aber gleichzeitig Halt bietet und vor Infektionen und Scheuerstellen schützt.
Man sollte jedoch beachten, dass man aus hygienischen Gründen nicht über den Rasen oder schmutzige Flächen laufen und sich dann in den Pool stürzen darf.












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