Marisa Ferrando Zanón ist Sozialarbeiterin im Gesundheitswesen. Ihr Leben teilt sich auf zwischen ihrer Arbeit in einem Zentrum für primäre Gesundheitsversorgung und ihrem Sohn Gael, „einem 6-jährigen Jungen, der einem meiner Blogs den Namen gibt: ‚La estrella de Gael‘, in dem ich Erfahrungen, Ideen und Gedanken rund um das Thema Mutter-Kind teile“.
Als begeisterte Anhängerin der Welt 2.0 gebe ich zu, dass ich nicht nur Mode und Kosmetik liebe – Interessen, die ich auch in meinem anderen Blog „Love this“ teile.
Ihr könnt ihm auf seinen Blogs „La estrella de Gael “ und „Love this“ folgen
Gesundheitskarten: Ihr Reisebegleiter
Die Sommerferien stehen vor der Tür – Zeit für Reisen und das Entdecken neuer Orte. Die Ferien bedeuten für die Kleinen eine Abwechslung vom Alltag und können manchmal zu unerwarteten Veränderungen ihres Gesundheitszustands führen.
Sich in einer neuen Stadt, einer anderen Region oder einem anderen Land wiederzufinden, ohne zu wissen, wie das Gesundheitssystem funktioniert, kann in einem Notfall etwas kompliziert sein. Wenn ihr also mit Kindern verreist, empfehle ich euch Folgendes:
• Wenn ihr innerhalb eurer Autonomen Gemeinschaft reist:
In diesem Fall gibt es keine Probleme, denn mit Ihrer Gesundheitskarte können Sie sich frei bewegen und medizinisch versorgt werden, ohne vorherige Formalitäten erledigen zu müssen. Sie müssen lediglich die Gesundheitszentren in der Nähe Ihres Aufenthaltsortes kennen.
• Wenn ihr innerhalb Spaniens in eine andere Autonome Gemeinschaft als eure eigene reist:
Das nationale Gesundheitssystemgewährleistet uns landesweiten Krankenversicherungsschutz, wenn wir bei der Sozialversicherung versichert sind oder Anspruch darauf haben. Daher sollten Sie grundsätzlich keine Probleme bei der Notfallversorgung haben. Außerdem sollten die Kosten für Medikamente in der Höhe Ihres festgelegten Anteils übernommen werden (jedoch nur für die zu diesem Zeitpunkt verschriebenen Medikamente, NICHT für solche, die Sie bereits als chronisch Kranke einnehmen).
Da es in diesem Zusammenhang gelegentlich zu Problemen kommen kann, wurde ein neues Modell der Gesundheitskarte eingeführt, das landesweit einheitlich gestaltet ist und Angaben zum Patienten sowie zum Versicherungsschutz enthält, um Abrechnungsprobleme zu vermeiden; das bedeutet jedoch nicht, dass alle autonomen Regionen Zugriff auf unsere Krankenakte haben, sondern lediglich auf unsere Identifikationsdaten, Versicherungsdaten und Angaben zum Versicherungsschutz.
Meine Empfehlungen, falls ihr in andere Regionen reist:
- Wenn ihr weniger als einen Monat unterwegs seid, solltet ihr vor der Abreise die Gesundheitszentren und öffentlichen Krankenhäuser in der Nähe eures Aufenthaltsortes ausfindig machen und, wenn möglich, dort anrufen und euch erkundigen, ob eine vorherige Anmeldung erforderlich ist (grundsätzlich ist das nicht nötig, aber sicher ist sicher).
- Wenn ihr länger als einen Monat unterwegs seid und vor allem, wenn ihr eine bestimmte medizinische Behandlung unter ärztlicher Aufsicht fortsetzen müsst, empfehle ich euch, euch an das Gesundheitszentrum in der Nähe eures Aufenthaltsortes zu wenden und euch einen Arzt für Reisende zuweisen zu lassen (in Küstengebieten und Regionen mit hohem Touristenaufkommen gibt es oft Ärzte, die ausschließlich für Reisende zuständig sind).
- Wenn ihr durch Europa reist, müsst ihr für jeden von euch die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bei der eures Wohnortes nächstgelegenen INSS-Geschäftsstelle oder online beantragen.
Denke daran, dass die Europäische Krankenversicherungskarte (TSE) befristet ist. Du kannst sie für die Dauer deiner Reise beantragen, jedoch maximal für zwei Jahre, je nach Art des Versicherungsbeitrags. Die Europäische Krankenversicherungskarte deckt NICHT alle Behandlungen ab. Informiere dich daher vorab über die Bedingungen des Landes, in das du reist. In einigen Ländern musst du einen Teil der Kosten selbst tragen, und es gibt Behandlungen, die ebenso wie Arzneimittel nicht abgedeckt sind.
• Wenn ihr in andere Länder reist oder in ein Land, das nicht zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft gehört:
Informiert euch über die jeweiligen Bestimmungen des Landes (einige haben spezielle Abkommen mit Spanien) und wenn möglich, empfehle ich euch, eine Krankenversicherung aus Spanien mitzunehmen.
Vergesst nicht, die Bedingungen und den Versicherungsumfang genau zu prüfen, denn Sprachbarrieren und Unkenntnis können zu bösen Überraschungen bei den Rechnungen führen.
Die Planung einer Reise ist aufregend, und manchmal lassen wir uns von der Begeisterung mitreißen und denken nicht an solche Zwischenfälle. Wir stellen Reiserouten zusammen, packen die Koffer, nehmen Spielzeug und eine kleine Reiseapotheke mit und kümmern uns um alle notwendigen Unterlagen, um einen schönen Urlaub zu genießen.
Ich wünsche euch eine schöne und sichere Reise! 😉

Ich bin Teresa Olivares, Mitbegründerin und Geschäftsführerin von Tutete, einer Marke, die 2007 ins Leben gerufen wurde, um einem echten Bedarf in Kindergärten gerecht zu werden: Schnuller auf hygienische und dauerhafte Weise zu kennzeichnen. Bei Tutete teile ich die Vision hinter der Marke sowie Ideen und Gedanken zu den innovativsten Produkten der Kinderbranche.










Kommentar
Das passt gerade jetzt perfekt!! Vielen Dank für den tollen Beitrag!